Klimastrategie entwickeln: Weg zur Klimaneutralität mit bis zu 80.000€ fördern lassen

 

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Am 01.11.2021 veröffentlichte das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen der Bundesförderung für Energie- und Ressourceneffizienz in der Wirtschaft (EEW) das neue Förderprogramm „Transformationskonzepte“.

Ziel des Förderprogramms ist es, Unternehmen bei der Erstellung von Transformationskonzepten (Klimastrategie) zur Planung und Umsetzung der eigenen Transformation hin zur Treibhausgasneutralität finanziell zu unterstützen. Wie können Sie nun von diesem neuen Förderprogramm profitieren und welche Maßnahmen sind förderfähig?

Eine belastbare Klimastrategie ermöglicht es, Sie langfristig gegenüber CO2– und fossilen Rohstoffpreisrisiken abzusichern und ihre Unabhängigkeit von deren Märkten zu erhöhen und damit Ihre wettbewerbliche Position zu verbessern. So stellen Sie Ihr Unternehmen zukunftsfähig auf. Zudem gibt es Ihnen die Chance, ein Klimamanagementsystem einzuführen. Hierdurch werden unternehmensinterne Klimarisiken und Chancen identifiziert. Durch die detaillierte Erfassung ihrer derzeitigen Emissionen und deren Quellen, werden Einsparpotenziale entdeckt und Transparenz geschaffen. Hieraus lassen sich wiederum effiziente Reduktionsmöglichkeiten ableiten. Diese Transparenz kann Ihnen helfen, z.B. einen Carbon Footprint (CO2-Bilanz) für Ihre Produkte zu erstellen.

Damit Sie einen groben Überblick über das Förderprogramm erlangen, haben wir  geförderte Maßnahmen, die anspruchsvollen Anforderungen an das Konzept, sowie die Förderhöhe stichwortartig zusammengefasst:

Was wird gefördert?

Gefördert wird insbesondere:

  • Die Ausarbeitung einer CO2-Bilanz für einen oder mehrere Unternehmensstandorte, also die Erfassung des IST-Zustands, hier ist eine Berücksichtigung ihrer Lieferanten ebenfalls möglich
  • Kosten für Energieberatung und sonstige Beratungsleistungen in direktem Zusammenhang mit dem Transformationskonzept, die Einführung von Umsetzungsprozessen, z.B. eines Klimaschutzmanagementsytems ist ebenfalls inkludiert
  • Kosten für Messungen und Datenerhebungen

Welche Anforderungen muss das Transformationskonzept erfüllen um förderfähig zu sein?

  • Ermittlung des IST-Zustandes (Carbon Footprint) in mindestens Scope 1, 2, (3 optional) nach GHG-Protocol oder ISO 14064-1
  • SOLL-Zustand mit konkretem Klimaziel: THG-Reduktion in Scope 1 und Scope 2 von mindestens 40% innerhalb von 10 Jahren nach Antragstellung
  • Verbindliche Darstellung der Maßnahmen zur SOLL-Zielerreichung in einem Maßnahmenplan
  • Mindestens eine investive Maßnahme muss nach Modul 4 der EEW gefördert werden
  • Verbindliche Darstellung der Maßnahmen zur SOLL-Zielerreichung (Klimamanagementsystem)
  • Allgemeine Darstellung eines Pfades zur THG-Neutralität bis 2045

Welche Förderhöhe ist zu erwarten und wie hoch ist der Eigenanteil?

  • Maximaler Förderanteil an Gesamtkosten des Transformationskonzepts:  KMU: 60%, Nicht-KMU 50%
  • Maximal 80.000€ pro Transformationskonzept

Als Lotsen in Richtung Klimaneutralität bieten GALLEHR+PARTNER® langjährige Erfahrung in diesen Fachgebieten. Wir erfassen Ihre CO2-Bilanz, bestimmen THG-Einsparpotenziale und erarbeiten eine Klimastrategie. Wir übernehmen die Antragstellung und Prüfung und möchten Ihnen eine umfassende, kosteneffiziente Begleitung in die Klimaneutralität, getreu dem Motto „alles aus einer Hand“ anbieten.

Bei weiteren Fragen rund um das Thema Transformationskonzepte Richtung Klimaneutralität  sprechen Sie uns sehr gerne an.

Folgende Tätigkeiten führen wir in diesem Umfeld gerne für Sie durch: