{"id":89830,"date":"2026-10-21T20:08:20","date_gmt":"2026-10-21T18:08:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gallehr.de\/?p=89830"},"modified":"2026-10-21T20:18:43","modified_gmt":"2026-10-21T18:18:43","slug":"neue-foerderrunde-fuer-co2-differenzvertraege-vorverfahren-2026-2027-gestartet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gallehr.de\/de\/neue-foerderrunde-fuer-co2-differenzvertraege-vorverfahren-2026-2027-gestartet\/","title":{"rendered":"Neue F\u00f6rderrunde f\u00fcr CO<sub>2<\/sub>-Differenzvertr\u00e4ge: Vorverfahren 2026\/2027 gestartet"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;154907&#8243;]<\/p>\n<h1>Bis zum 14.12.2026 f\u00fcr das Gebotsverfahren 2027 der CO<sub>2<\/sub> Differenzvertr\u00e4ge (CCfD) qualifizieren!<\/h1>\n<hr>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong><span style=\"color: #b01419;\">In K\u00fcrze:<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Am 19.10.2026 hat das BMWE das vorbereitende Verfahren f\u00fcr das neue Gebotsverfahren 2027 der CO<sub>2<\/sub>-Differenzvertr\u00e4ge gestartet. Wer 2027 am Gebotsverfahren teilnehmen m\u00f6chte, muss bis zum 14.12.2026 das vorbereitende Verfahren durchlaufen. Nach aktuellen Informationen soll das Gebotsverfahren im Mai 2027 beginnen. Neu sind drei technologiespezifische F\u00f6rdert\u00f6pfe f\u00fcr Prozessw\u00e4rme, CCU\/CCS und Wasserstoff. F\u00fcr Wasserstoff sind mindestens 1,5 Mrd. \u20ac vorgesehen, die \u00fcbrigen Budgets und die H\u00f6chstpreise stehen noch nicht fest.<\/strong><\/p>\n<hr>\n<p>CO\u2082-Differenzvertr\u00e4ge gleichen \u00fcber 15 Jahre einen Gro\u00dfteil der Mehrkosten aus, die Unternehmen durch den Umbau auf CO\u2082-arme Produktionsanlagen entstehen. Kurz nach dem Ende der Gebotsphase 2026, in der 21 Gebote eingereicht wurden, startet nun die n\u00e4chste M\u00f6glichkeit, sich f\u00fcr die kommenden Gebotsverfahren zu qualifizieren. Grundlage ist der Muster-F\u00f6rderaufruf (Stand 19.10.2026), wobei die F\u00f6rderrichtlinie FRL CCfD vom 04.05.2026 unver\u00e4ndert fortgilt. Dieser Artikel beantwortet die wichtigsten Fragen zum Vorverfahren:<\/p>\n<h3 id=\"1-wer-muss-teilnehmen-und-bis-wann\">1. Warum sollten Sie an dem Vorverfahren teilnehmen?<\/h3>\n<p>Die Teilnahme am Vorverfahren verpflichtet zu nichts, ist aber zwingende Voraussetzung f\u00fcr die Teilnahme am Gebotsverfahren im Jahr 2027. Da die CO<sub>2<\/sub>-Differenzvertr\u00e4ge potentiell die M\u00f6glichkeit bieten, dass \u00fcber die Vertragslaufzeit sowohl 100% der Investitionskosten (CapEx) als auch 100% der erh\u00f6hten operativen Kosten (OpEx) gef\u00f6rdert werden ist dieses F\u00f6rdermittel grunds\u00e4tzlich deutlich attraktiver als alle anderen F\u00f6rderungen. Der Aufwand zur Teilnahme am Vorverfahren ist \u00fcberschaubar. Alle Unternehmen, die planen, ihre Produktionsverfahren zukunftsf\u00e4hig zu machen, sollten daran teilnehmen.<\/p>\n<p>GALLEHR+PARTNER<sup>\u00ae<\/sup> hat seit 2023 mehr als 10 Vorhaben der CO2-Differenzvertr\u00e4ge begleitet und drei Vorhaben bis zur Einreichung in das Gebotsverfahren 2026 unterst\u00fctzt. <strong><a href=\"https:\/\/www.gallehr.de\/de\/kompetenzen\/co2-differenzvertraege\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie unsere Erfahrung zur Einsch\u00e4tzung der Sinnhaftigkeit einer Teilnahme ben\u00f6tigen.<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Die Frist f\u00fcr die Einreichung der Unterlagen f\u00fcr das Vorverfahren endet mit Ablauf des <strong>14.12.2026<\/strong> (materielle Ausschlussfrist). Wer bereits am Gebotsverfahren 2026 teilgenommen hat, kann per einfacher Best\u00e4tigungserkl\u00e4rung am Vorverfahren 2027 teilnehmen.<\/p>\n<h3 id=\"2-wie-ver\u00e4ndert-sich-das-auktionsdesign\">2. Welche Ver\u00e4nderungen sind im Vergleich zum letzten CO<sub>2<\/sub> Differenzvertrag zu erwarten?<\/h3>\n<p>2026 konkurrierten alle Unternehmen, die ein Vorhaben angeboten hatten in einem gemeinsamen Wettbewerb um einen Gesamtf\u00f6rdertopf von 5 Mrd. \u20ac. Die Gesamtf\u00f6rderung teilte sich auf ein Grund-F\u00f6rdervolumen von 3 Mrd. \u20ac (h\u00f6chstens 1 Mrd. \u20ac je Sektor und 700 Mio. \u20ac je Vorhaben) und ein Zusatz-F\u00f6rdervolumen von 2 Mrd. \u20ac f\u00fcr dar\u00fcber hinausgehende F\u00f6rderbedarfe auf.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Gebotsverfahren 2027 wird das, in der H\u00f6he noch nicht verabschiedete Grund-F\u00f6rdervolumen nach folgenden Technologien aufgeteilt:<\/p>\n<ul>\n<li>ein F\u00f6rdervolumen f\u00fcr Technologien zur Abscheidung, Speicherung und Weiterverwendung von Treibhausgasemissionen (CCU\/CCS)<\/li>\n<li>und ein F\u00f6rdervolumen f\u00fcr Wasserstoffprojekte<\/li>\n<li>ein F\u00f6rdervolumen f\u00fcr die Dekarbonisierung von Prozessw\u00e4rme<\/li>\n<\/ul>\n<p>Jedes Vorhaben, dass eine&nbsp; Zuschlag bekommt, erh\u00e4lt Mittel nur aus \u201eseinem\u201c Topf.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinausgehende Bedarfe k\u00f6nnen gegebenenfalls wieder aus dem gemeinsamen Zusatz-F\u00f6rdervolumen erhalten werden. Da CCU\/CCS- und Wasserstoff-Vorhaben zuerst bezuschlagt werden, haben sie faktisch den ersten Zugriff auf das Zusatz F\u00f6rdervolumen. Sollte das Zusatzf\u00f6rdervolumen nicht schon durch die Wasserstoff- und CCS\/CCU Vorhaben ausgesch\u00f6pft worden sein, steht der Rest dann dem Prozessw\u00e4rme-Topf zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Der Prozessw\u00e4rme-Topf umfasst alle \u00fcbrigen Vorhaben und ist je nach Referenzsystem in Hoch- und Niedertemperatur unterteilt. Beide Gruppen werden gemeinsam nach F\u00f6rderkosteneffizienz bezuschlagt, werden aber eigene H\u00f6chstpreise haben. Niedertemperatur-Vorhaben d\u00fcrfen zudem nur einen gedeckelten Anteil des Topfes erhalten. Damit setzt das BMWE einen klaren Schwerpunkt auf Hochtemperaturprozesse wie beispielsweise zum Schmelzen von Glas oder zum Brennen von Ziegeln.<\/p>\n<p>Im Vergleich zum Gebotsverhafren 2026, wo ein einheitlicher H\u00f6chstpreis von 550\u20ac\/tCO<sub>2<\/sub> galt, werden im Gebotsverfahren 2027 vier technologiespezifische H\u00f6chstpreise&nbsp; gelten. Wie auch die zur Verf\u00fcgung stehenden Maximalf\u00f6rdervolumen, sind auch die technologiespezifischen H\u00f6chstpreise noch nicht definiert.<\/p>\n<p>Einzig f\u00fcr Wasserstoff nennt das BMWE f\u00fcr die Gebotsrunde 2027 ein F\u00f6rdervolumen von mindestens 1,5 Mrd. \u20ac. Die H\u00f6he der Budgets will das BMWE auf Basis der Teilnahme am Vorverfahren und der anschlie\u00dfend stattfindenden Konsultation festlegen.<\/p>\n<h3 id=\"5-was-bleibt-unver\u00e4ndert\">3. Was bleibt unver\u00e4ndert?<\/h3>\n<p>Alle weiteren Zugangskriterien entsprechen weitgehend der Runde 2026:<\/p>\n<ul>\n<li>die Vertragslaufzeit betr\u00e4gt 15 Jahre ab operativem Betrieb<\/li>\n<li>die Mindestmenge der zu verringernden Treibhausgase mit 5.000 t CO\u2082-\u00c4q. pro Jahr im Referenzsystem<\/li>\n<li>die zu beantragende maximale F\u00f6rdersumme muss mindestens 15 Mio. \u20ac betragen<\/li>\n<li>ab dem vierten vollst\u00e4ndigen Kalenderjahr nach operativem Betrieb ist eine Treibhausgasminderung von 50% zu erreichen<\/li>\n<li>im letzten Jahr der Vertragslaufzeit sind mindestens 85% der Treibhausgase zu mindern<\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch die F\u00f6rderf\u00e4higkeit von CCS\/CCU Projekten und von Industriedampf sowie die Regeln zum Einsatz von Biomasse und Erdgas bleiben bestehen.<\/p>\n<h3 id=\"3-welchem-f\u00f6rdertopf-wird-mein-vorhaben-zugeordnet\">4. Welche Vorhabenkategorien werden welchen F\u00f6rdert\u00f6pfen zugeordnet?<\/h3>\n<p>Die Zuordnung von Vorhaben zu F\u00f6rdert\u00f6pfen erfolgt in erster Linie \u00fcber die Branchen, denen Referenzsysteme zugeordnet sind. Beispielsweise d\u00fcrfen Vorhaben, die Treibhausgas-abscheidung und -weiterverwendung erm\u00f6glichen nur aus den, den folgenden Referenzsystemen zugeordneten Branchen kommen:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><em>&#8222;10 Grauzementklinker, 11 Wei\u00dfzementklinker, 12 Kalk, 13 Dolomitkalk, 14 Sinterdolomit sowie Vorhaben, in denen CO\u2082 aus einer Abfallverbrennungsanlage abgeschieden wird &#8222;<\/em><\/p>\n<p>Die Definition der Referenzsysteme selbst bleibt im Entwurf gegen\u00fcber 2026 unver\u00e4ndert. Im Folgenden die vollst\u00e4ndige Liste<\/p>\n<table>\n<colgroup>\n<col>\n<col><\/colgroup>\n<tbody>\n<tr>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\"><strong>F\u00f6rdertopf<\/strong><\/th>\n<th colspan=\"1\" rowspan=\"1\"><strong>Referenzsysteme (inkl. Zuordnungsnummer)<\/strong><\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\"><strong>CCU\/CCS<\/strong><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">10 Grauzementklinker, 11 Wei\u00dfzementklinker, 12 Kalk, 13 Dolomitkalk, 14 Sinterdolomit sowie Vorhaben, in denen CO\u2082 aus einer Abfallverbrennungsanlage abgeschieden wird<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\"><strong>Wasserstoff<\/strong><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">2\u20134 Prim\u00e4rstahl, 41 Ammoniak, 50 Wasserstoff, 51 Synthesegas (Auswahl noch unter Pr\u00fcfvorbehalt)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\"><strong>Prozessw\u00e4rme \u2013 Hochtemperatur<\/strong><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">1 Raffinerieprodukte, 5\u20137 Elektrostahl und Eisenguss, 8 Vorgebrannte Anoden, 9 Aluminium, 15\u201318 Glas, 19\u201321 Ziegel, 23 Mineralwolle, 38 Industrieru\u00df, 39 Salpeters\u00e4ure, 42\u201347 Petrochemie (Steamcracken, Aromaten, Styrol, Phenol\/Aceton, Ethylenoxid\/-glycol, Vinylchloridmonomer), 52 Soda<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\"><strong>Prozessw\u00e4rme \u2013 Niedertemperatur<\/strong><\/td>\n<td colspan=\"1\" rowspan=\"1\">22 Spr\u00fchgetrocknetes Pulver, 24\u201326 Gips und Gipskarton, 27\u201337 Zellstoff und Papier, 48\u201349 S-PVC und E-PVC, Industriedampf<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>F\u00fcr alle weiteren Vorhaben im Fallback-Referenzsystem <em>W\u00e4rmebereitstellung und Brennstoffeinsatz<\/em> gilt in grunds\u00e4tzlich die Zuordnung zur Niedertemperatur. Eine Einstufung als Hochtemperatur-Vorhaben setzt voraus, dass bis zur Ver\u00f6ffentlichung des F\u00f6rderaufrufs belegt wird, dass im konventionellen Referenzverfahren \u00fcberwiegend ein Temperaturniveau von mindestens 400 \u00b0C ben\u00f6tigt wird.<\/p>\n<h3 id=\"4-was-gilt-f\u00fcr-wasserstoff-vorhaben\">5. Was gilt f\u00fcr Wasserstoff-Vorhaben?<\/h3>\n<p>Wasserstoff-Vorhaben m\u00fcssen \u00fcber die gesamte Laufzeit mindestens 50 % ihres Energietr\u00e4gereinsatzes mit Wasserstoff decken. Hinzu kommt, dass der Anteil von erneuerbaren Energiequellen vier Jahre nach Beginn des operativen Betriebs mindestens 10% betragen muss und \u00fcber die gesamte Vertragslaufzeit eine Quote von 42% erneuerbarem Wasserstoff erreicht werden muss. Verfehlungen werden mit P\u00f6nalen von 0,1% der maximalen F\u00f6rdersumme je verfehltem Prozentpunkt geahndet. Im Extremfall droht sogar die R\u00fcckabwicklung des gesamten Zuwendungsbescheids.<\/p>\n<p>F\u00fcr Vorhaben aus der Kategorie Prozessw\u00e4rme ist ein Opt-in vorgesehen: Prozessw\u00e4rme-Vorhaben, die mindestens 50% des geplanten Energieeinsatzes mit Wasserstoff decken, k\u00f6nnen sich dem Wasserstoff-Topf zuordnen.<\/p>\n<p>Desweiteren entf\u00e4llt im Entwurf die Dynamisierung des Wasserstoffpreises, die 2026 noch vorgesehen war. Das Preisrisiko wird also nicht mehr per se ausgeglichen sondern muss im frei bis zur noch zu definierenden Obergrenze zu w\u00e4hlenden im Gebotspreis ber\u00fccksichtigt werden. Im Gegenzug stellt das BMWE f\u00fcr Vorhaben der Kategorie Wasserstoff einen, im Vergleich zum Gebotsverfahren 2026 erh\u00f6hten H\u00f6chstpreis in Aussicht.<\/p>\n<h3 id=\"7-was-ist-bis-zum-14122026-zu-erarbeiten\" data-lfile-container=\"bf5f1961-8038-4e88-af1a-d986bd0a9cce\" data-pm-slice=\"1 1 []\">6. Was ist bis zur Ausschlussfrist des Vorverfahrens am 14.12.2026 zu erarbeiten?<\/h3>\n<p>Neben dem zu unterschreibenden Teilnahmeantrag sind zwei Kerndokumente zu erarbeiten:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Vorhabenbeschreibung:<\/strong> Darin werden das Vorhaben, die zu f\u00f6rdernden T\u00e4tigkeiten und Produkte, die Anlagenstandorte, die eingesetzten Technologien, die einzusetzenden Energietr\u00e4ger und eine erste Meilensteinplanung beschrieben. Gefordert sind au\u00dferdem die Begr\u00fcndung des gew\u00e4hlten Referenzsystems, die Beschreibung der anzuwendenden Systemgrenzen sowie die Beschreibung eventuell bestehender Abh\u00e4ngigkeiten von externer Infrastruktur wie beispielsweise der Erweiterung des Stromnetzanschlusses oder der Anbindung an das Wasserstoffernnetz.<br \/>\nDesweiteren wird eine \u00fcberschl\u00e4gige Darstellung der wirtschaftlichen und operativen Durchf\u00fchrbarkeit gefordert.<\/li>\n<li><strong>Quantitatives Abfragedokument:<\/strong> Darin werden Produktionsmengen und Referenzsysteme, die geplanten j\u00e4hrlichen Energietr\u00e4gereins\u00e4tze und Treibhausgasemissionen \u00fcber die Vertragslaufzeit, die Inanspruchname anderweitiger F\u00f6rderungen sowie&nbsp; eine \u00fcberschl\u00e4gige Absch\u00e4tzung der zu erwartenden Investitions- und Finanzierungskosten (WACC) erfasst.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Neu in der Vorhabenbeschreibung sind Fragen zum Wasserstoff-Topf. Unternehmen k\u00f6nnen dort angeben, ob sie die feste Zuordnung ihres Referenzsystems bef\u00fcrworten, ob sie ein Opt-in nutzen w\u00fcrden und welche Quoten sie f\u00fcr angemessen halten. Bereits die Unterlagen des Vorverfahrens bieten also die M\u00f6glichkeit, die Ausgestaltung mitzupr\u00e4gen.<\/p>\n<p>GALLEHR+PARTNER<sup>\u00ae<\/sup> begleitet Unternehmen seit 2023 bei Klimaschutzvertr\u00e4gen bzw. CO<sub>2<\/sub>-Differenzvertr\u00e4gen und durch umfassendes Projektmanagement der zugeh\u00f6rigen Transformationsvorhaben. Ausf\u00fchrliche Hinweise zu unseren Erfahrungen finden Sie in unserem Beitrag <a href=\"https:\/\/www.gallehr.de\/de\/lessons-learned-zweite-gebotsrunde-ccfd\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\">Erfahrungen und Tipps aus der Gebotsrunde 2026<\/a>.<br \/>\n<span style=\"font-size: 14pt;\"><strong><span style=\"color: #b01419;\">Fazit:<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<p data-lfile-container=\"bf5f1961-8038-4e88-af1a-d986bd0a9cce\" data-pm-slice=\"1 1 []\">Das Vorverfahren 2027 ist mehr als eine Formalie. Die Teilnahme sichert ohne Verpflichtungen die M\u00f6glichkeit, sich potentiell 100% der Investitionskosten (CapEx) und 100% der zus\u00e4tzlichen Betriebskosten (OpEx) f\u00fcr Zukunftsprojekte f\u00f6rdern zu lassen. Wer bis zum 14.12.2026 allerdings nicht teilnimmt, ist von der Gebotsrunde 2027 ausgeschlossen.<\/p>\n<p data-lfile-container=\"bf5f1961-8038-4e88-af1a-d986bd0a9cce\" data-pm-slice=\"1 1 []\">GALLEHR+PARTNER<sup>\u00ae<\/sup> hat seit 2023 mehr als 10 Vorhaben der CO2-Differenzvertr\u00e4ge begleitet und drei Vorhaben bis zur Einreichung in das Gebotsverfahren 2026 unterst\u00fctzt. <strong><a href=\"https:\/\/www.gallehr.de\/de\/kompetenzen\/co2-differenzvertraege\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie unsere Erfahrung zur Einsch\u00e4tzung der Sinnhaftigkeit einer Teilnahme ben\u00f6tigen.<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Mit den technologiespezifischen T\u00f6pfen \u00e4ndert sich zudem die Wettbewerbslogik grundlegend. Vorhaben mit hohen Vermeidungskosten, insbesondere aus den Bereichen CCU\/CCS, Wasserstoff und Hochtemperatur-Produktionsprozessen, haben bessere Chancen als in der Runde 2026. Nur Unternehmen, die am Vorverfahren teilnehmen, k\u00f6nnen dar\u00fcber hinaus im Rahmen des anschlie\u00dfenden Konsultationsprozesses unmittelbar Einfluss auf die finale Ausgestaltung des F\u00f6rderprogramms nehmen.<\/p>\n<p>Zu beachten ist, dass die Gebotsrunde 2027 noch unter Haushaltsvorbehalt steht und der beihilferechtlichen Genehmigung durch die EU-Kommission bedarf.<\/p>\n<hr>\n<p><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong><span style=\"color: #b01419;\">Hinweis:<\/span><\/strong><\/span><\/p>\n<h3><strong>GALLEHR+PARTNER<sup>\u00ae<\/sup>&nbsp;unterst\u00fctzt Sie bei Bedarf vollumf\u00e4nglich bei Projekten zur Dekarbonisierung, Elektrifizierung und Flexibilisierung<\/strong><\/h3>\n<ul>\n<li>Investitionspotentiale identifizieren, bewerten und zur Entscheidung vorbereiten<\/li>\n<li>Kraftwerksweiterentwicklung &amp; Nachnutzung bestehender Assets<\/li>\n<li>Speicher, Flexibilit\u00e4t &amp; Energiesystemmodellierung<\/li>\n<li>Finanzierung &amp; F\u00f6rdermittel (bspw. CO<sub>2<\/sub>-Differenzvertr\u00e4ge, KfW, Transformationspl\u00e4ne)<\/li>\n<li>Risiken bewerten, Gegenma\u00dfnahmen entwickeln<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"font-size: 12pt;\"><a href=\"https:\/\/www.gallehr.de\/de\/kontakt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kontaktieren Sie uns gerne<\/a> direkt unter <a href=\"mailto:kontakt@gallehr.de\">kontakt@gallehr.de<\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/1&#8243;][vc_column_text uncode_shortcode_id=&#8220;154907&#8243;] Bis zum 14.12.2026 f\u00fcr das Gebotsverfahren 2027 der CO2 Differenzvertr\u00e4ge (CCfD) qualifizieren! 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